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Über die Kreation von Gewohnheiten


Wie wir alle an unserem bunten, neuen Lebensteppich weben

Das vergangene Jahr hat von einer ganzen Gesellschaft schier Unfassbares, schier Unmögliches abverlangt. Alles dreht sich seit Monaten um eine unsichtbare Gefahr, deren Macht niemanden verschont: Kinder, Jugendliche, Junge, Alte. Wir alle mussten in irgendeiner Weise unsere Leben umstülpen. Wir alle sind in irgendeiner Weise betroffen. Die einen härter als die anderen, wobei die Wahrnehmung darüber, was hart ist und was weniger hart ist, wohl immer eine subjektive Sache bleibt. 

Fraglos waren und sind die Anstrengungen, die in vielen Berufsgruppen das Machbare überstiegen haben, fraglos auch der Schmerz beim Verlust von Angehörigen. Fraglos auch die Not durch Isolation, Krankheit, verlorene Arbeitsplätze und unverwirklichte Träume. 

Die letzten Monate haben aber auch vermeintlich Harmloses über den Haufen geworfen: Gewohnheiten, liebsame und unliebsame, wurden über die harte Bank einer „Virustauglichkeit“ gebogen. Scheinbar wenig ist im ersten Schock für die meisten Menschen übriggeblieben. Fitnessstudio, Kaffeehaus, Theater, Tanz, Sportverein, Spieleabende fielen einem bislang unbekannten Druck zum Opfer. Homeoffice wurde zum Standard, der Kaffee am Weg in die Arbeit dem Küchentisch und den zu betreuenden Kindern geopfert. Die Kurzarbeit beschnitt bei manchen die einst vollgestopften Tage. Oder umgekehrt, Ungewissheit und zu viele offenen Fragen übernahmen in einem geregelten Arbeitsumfeld das Kommando. 

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Wir alle haben wohl gerade in dieser ersten Zeit gemerkt, dass unser Leben in einen bunten Rahmen aus Gewohnheiten gebettet ist. Sei es die Zigarette mit der netten Kollegin, der Kaffee in der Mittagspause am Parkbankerl, das gemeinsame Fußballspiel jeden Mittwochabend oder die eine Stunde Freizeit zwischen Arbeitsschluss und Kinderabholzeit. Viele haben wohl gemerkt, dass diese Gewohnheiten mehr sind als banale, austauschbare Gewohnheiten. Sie sind wesentliche Pfeiler unserer sozialen Existenz. Sie sind unsere Brücke ins Leben, Teil unserer Identität und Quelle von Freude. Viele Menschen haben schmerzhaft erfahren, dass das Wegfallen von geliebten kleinen Gewohnheiten ein Loch in das Erleben des eigenen Tages brennt, das nur schwer gefüllt werden kann. Nach einer kleinen Schockstarre sind nun manche herangegangen und haben „neue Gewohnheiten“ kreiert. Dieser Impuls, einen neuen, bunten Gewohnheitsteppich zu weben, scheint ein Akt höchster Kreativität zu sein, und gleichzeitig auch ein notwendiger basaler Schritt, um sich selbst nicht zu verlieren. 

Turnübungen am Morgen statt Fitness mit Freunden, Spaziergänge in der Mittagspause statt Stadtbummel mit Freundinnen, Brot backen statt Essen gehen, Pullover stricken statt Nähkurs, Frühstück statt Coffee to go. 

Und genau dieses Frühstück möchten wir Ihnen heute ans Herz legen. Ein bisschen weniger Eile, eine große Portion Selbstliebe und Achtsamkeit kann ein kleines Frühstücksritual in Ihr Leben bringen. Geborgen und warm den Tag beginnen, Kraft sammeln und dem Körper eine gute Kraftbasis für das, was am Tag kommt, anbieten. Ein kleines Rendez-Vous mit Ihnen selbst. Eine Schüssel, ein Löffel, ein Blick aus dem Fenster hinaus ins eigene Leben. Ein paar Momente Geschmacksverzauberung, Wohlbefinden und Genuss. Und dann kann es hinaus gehen, dorthin, wo wir gerade gefordert sind, eine Art neuen Lebensteppich zu kreieren, in den die Erfahrungen des vergangenen Jahres, aber auch unsere Träume und Hoffnungen hineingewebt werden.

Herzlichst, Ihr Bio-Herz -Team

Finden Sie nebenan ein Herz wärmendes Rezept für einen kraftvollen Start in den Tag.

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